Vor heimischer Kulisse unterliegt die HSG Ortenau Süd dem TV Oberkirch mit 24:28 (12:14).


Es war das vorletzte Heimspiel, in dem man wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg einfahren wollte. So sah es nach zwei Spielminuten auch aus, denn die Hausherren lagen mit 2:0 in Führung, ehe der Gast aus Oberkirch viermal ins gegnerische Gehäuse traf und die Partie zu einem 4:2 für sich drehen konnte. Die Reith-Sieben blieb aber dran glich erneut aus und in der Folgezeit sahen die zahlreichen Zuschauer eine offene Begegnung der beiden Mannschaften.

Die HSG Ortenau Süd stellte eine stabile Deckung und hatte mit Stephan Richini einen starken Rückhalt im Gehäuse. Er hielt mit 17 gehaltenen Bällen sein Team über weite Strecken in der Partie. Beim Stande von 8:6 konnte sich der Gastgeber wieder in Führung bringen, produzierte dann aber im Angriff unnötige Fehler, sodass der TV Oberkirch erneut ausgleichen und beim 10:11 selbst wieder in Führung gehen konnte. Nach dem 12:12 durch die Reith-Sieben, stellte der TV Oberkirch die 14:12 Führung her.

Nach dem Seitenwechsel gelang es der HSG Ortenau Süd, die Partie erneut zum 14:14 auszugleichen. Die Mannschaft um Mirko Reith stellte weiterhin eine stabile und aggressive Deckung, bekam nun aber zunehmend Probleme im Angriff. Immer wieder schlichen sich technische Fehler in das HSG-Spiel und heraus gespielte Torchancen wurden ausgelassen. Oberkirch nutzte diese Schwächephase des Gastgebers und zog auf 18:14 davon und brachten sich somit auf die Siegerstrasse. Die HSG versuchte sich weiterhin gegen die drohende Niederlage zu stemmen, kam beim 17:19 nochmal auf zwei Treffer heran, doch mehr ließ der Gegner nicht zu und stellte den Vier-Torevorsprung bei 17:21 wieder her. Im Angriff fehlten die Ideen und mit den Chancen wurde zu fahrlässig umgegangen, um den Rückstand nochmals zu verkürzen und zu drehen.

So mussten die Spieler und Verantwortlichen mit ansehen, wie der TV Oberkirch am Ende einen 28:24 Sieg bejubeln durfte. Für die HSG Ortenau Süd eine ganz bittere Niederlage, zumal der direkte Verfolger Kappelwindeck/Steinbach gepunktet hatte. Dadurch rutschte die HSG auf den vorletzten Tabellenplatz und muss nun schauen, dass in den letzten drei Begegnungen zwingend Punkte aufs Konto kommen, um sich den Relegationsplatz zurückzuholen.

HSG: Richini, Betzler 8/4, Fimm 3, Bolz 2, Schilli, Ruf 2, Enderlin, D. Herzog, Wilhelm 3, Bechtold 1, Göpper 3, N. Herzog, Brucker 2

TVO: Wachsmann, Siefermann 3/2, D. Roll 8, Walz, Ücker, Göckel, Strübel, Dold, Kofler 4, Baberic 2, T. Roll 2/1,